Seychellen – ein Paradies für Kinder

Die Seychellen sind ein Paradies für Kinder. Da können sich die Seychellen in eine Liste toller Orten auf dieser Welt einreihen, die folgende Attribute enthalten: feiner Sand, lange leere Strände, warmes Meer, Entdeckungsmöglichkeiten am Strand/ im Meer, wie Krebse, Fische, Muscheln, Steine etc.

Vorteile

  • Kürzere Flugzeit – es gibt sowohl Direktflüge die problemlos zu meistern sind, anschließend ist es möglich per Flugzeug, per Schnellfähre oder per Helikopter auf die nahegelegenen Inseln zu kommen.
  • Wenig Touristen – selbst in den Hotels merkt man die Exklusivität der Seychellen. Ich habe keine ausgebuchten Hotels gesehen, dadurch ist es deutlich entspannter und ruhiger.
  • einsame Strände – die Seychellen haben unzählige wunderschöne Strände für verschiedene Interessen (Schnorcheln, Familien, Ruhesuchende, Aktive etc.) zu bieten. An vielen Stellen ist man alleine in der Bucht
  • Badewannenwarmes Wasser- für Kinder ideal. Aber auch die Erwachsenen waren mit diesem Zustand sehr zufrieden 😉
  • Angenehmes Klima, für Kinder sind einige Wolken am Himmel hilfreich, so dass die Sonne nicht den ganzen Tag prallt.
  • Babynahrung und Windeln in den Supermärkten vorhanden. Also falls man etwas vergessen hat, ist es nicht ganz so dramatisch, man findet hier alles schnell und problemlos.
  • Geringe Zeitumstellung – nur 2 Stunden muss man die Uhr umstellen. Die Zeitverschiebung ist insbesondere für die Kinder ideal. Auch wenn die Kleinen meist die Zeitumstellung beim Urlaub besser meistern, ist der Unterschied von 2 Stunden recht angenehm für die gesamte Familie.
  • Kindersitze bei den Autovermietungen problemlos verfügbar. Insbesondere mit Kindern empfehle ich auf Praslin und Mahé einen Mietwagen. Hier gibt es viele zuverlässige Firmen mit Babyschalen und Kindersitzen, die teilweise kostenlos zur Verfügung gestellt werden.
  • Erkunden mit dem Bus – der Bus fährt regelmäßig um die Insel und steuert eigentlich alle wichtigen Strände und Sehenswürdigkeiten an. Für mich allerdings ein wenig zu schnell unterwegs(und ich habe in Asien alle Verkehrsmittel durch 😉), so dass wir beim Mietwagen geblieben sind
  • Möglichkeit zur Selbstversorgung – viele Gästehäuser bieten sehr gut ausgestattete Villen oder Apartments an, so dass man sich gut selbst verpflegen oder alternativ am Take away sich essen mitnehmen oder vor Ort essen kann. Die Kosten beim Take away liegen zwischen 2 Euro für eine Mini-Pizza, ca. 5,50 Euro für ein Curry bis hin zu 8 Euro für einen Octopus-Salat.
  • Tauchen und Schnorcheln – gut möglich. Es lohnt sich hinunterzuschauen. Wir sind leidenschaftliche Taucher, hier sind die Seychellen ein Hot Spot: kurze Ausfahrt mit dem Boot und ins Wasser gehüpft: Schildkröte, Rochen, Haie, Delfin, Oktopus, Langusten und kleinere Fische. Dafür lohnt es sich in den Neopren zu steigen 😉

Nachteile

  • Das Meer manchmal mit starker Strömung und Unterströmung- für Familien natürlich nicht optimal. Aber mit dem Mietwagen fährt man einfach den nächsten tollen Strand an.
  • Essen gehen teuer – Pizzarien liegen bei ca. 12 Euro für eine Pizza Magharita. Ein Curry gibt es ab ca. 15 Euro.
  • Supermarkt teurer als in Deutschland – es gibt aber eigentlich alles, außer auf La Digue Cola Zero in den Supermärkten. Vielleicht gerade ein Engpass. Allerdings an den Strandbars und Restaurants gibt es diese. Aber davon hängt ja kein Urlaubsziel ab. Ansonsten, wie geschrieben, bekommt man alles. Von Kölln Müsli, über Oreo bis hin zu Nivea Duschbad (Beispiele willkürlich gewählt) gibt es alles zu kaufen, nur teurer als in Deutschland.
  • Mietwagen von Vorteil – um sich die Insel individuell erschließen zu können und flexibel die wunderschönen Strände anzusteuern empfiehlt sich ein Mietwagen. Der Linksverkehr ist unkompliziert. Wenn man zu zweit unterwegs ist sind die Kosten für den Mietwagen durchaus überschaubar, allerdings als Familie sollte der Wagen natürlich größer sein und das wird sich natürlich im Preis widerspiegeln.
  • Manchmal starke Regenfälle – obwohl wir in der besten Reisezeit geflogen sind, erwischten uns zumindest auf Mahé starke Regengüsse. Da waren wir froh mit den Kindern in den Mietwagen zu steigen und nicht auf den Bus zu warten. Auf Praslin und La Digue waren die Schauer gemäßigter und man konnte meist sogar am Strand verbleiben.
  • Wenig kulturelle Ausflugsmöglichkeiten – wer Ruhe und wunderschöne Strände sucht ist hier genau richtig. Für alle die gerne hunderte Fotos von sich an Steinen und weißen Stränden machen wollen auch. Wer gerne mit den Kindern 14 Tage am Strand und Pool spielen will – genau die richtige Wahl. Ansonsten sind die Sehenswürdigkeiten und kulturellen Highlights überschaubar.

Ob wir wiederkommen werden? Ich denke nicht. Es war schön die Seychellen erleben zu können. Die Strände waren wunderschön, die Felsformationen gigantisch und La Digue ein kleines Paradies. Uns werden die neuen Eindrücke immer in Erinnerung bleiben, doch haben wir tatsächlich für uns bereits schönere Orte gesehen und werden die Welt noch weiter erkunden.

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